sanddorn - Hippophae rhamnoides

Sanddorn ist neben der Wildrose das vitaminreichste Wildobstgehölz. Er enthält eine ganze Reihe gesunder Vitalstoffe, vom Carotin über das, in Pflanzen sehr seltene Vitamin B12, bis zu verschiedenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren.


 

Wirkung: adstringierend, tonisierend, entzündungshemmend, Immunsystem-stärkend

Botanik: Der Sanddorn besitzt eine strauchförmige Wuchsform und erreicht Wuchshöhen

von einem bis sechs Metern. Die Pflanze ist zweihäusig, das heisst es gibt sowohl männliche wie auch weibliche Sträucher. Die äusserst harten und spitzigen Dornen schützen ihn vor Wildfrass.

Vorkommen: Ursprünglich in Nepal beheimatet, gedeiht die Pflanze inzwischen fast überall in Europa und Asien.

Ernte: Von August bis Dezember bringt die Pflanze die ovalen orangeroten Beeren hervor, die botanisch als Schein-Steinfrüchte bezeichnet werden.

Übrigens: Der Sanddorn ist ausgestattet mit speziellen Salzdrüsen, die es ihm möglich machen, eine Überdosis an Salz einfach wieder auszuleiten. Deshalb schafft er es im Winter an «besalzten» Strassenrändern, sowie in salzigen Küstendünen zu überleben.

In der Küche: Selbst die vollreifen Beeren sind ziemlich sauer und schmecken am besten als

Konfitüre, Püree oder Sirup entweder mit anderen Früchten gemischt oder auch pur.